Dienstag, 28. April 2009

pink me up

ich reiche nach: ein bild meiner küche, die leider noch ganz unvollständig ist. gerade habe ich die wand zur wohnstube durchbohrt, das war nicht ganz so gelungen. der tag heute ist leider nicht so pink wie die küche, aber gleich kommt klopfer (der erste besuch in der neuen wohnung!) und so hoffe ich auf stimmungsaufhellung durch warmen spargelsalat, das laue lüftchen auf dem balkon and this very nice conversation partner, of course.

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Donnerstag, 23. April 2009

das dauert alles länger...

... als gedacht, natürlich. ich hatte mich der träumerischen vorstellung hingegeben, dass meine wohnung nach einer woche komplett eingerichtet und besucherempfangswürdig sein. das ist sie aber nicht. klopfer hat mich dezent darauf hingewiesen, dass das normal sei. ich möchte dieser aussage glauben schenken. außerdem musste ich feststellen, dass ich sehr laptop- und telefonabhängig bin. als noch nichts in der wohnung stand, ein schreibtisch musste sein:

Schreibtisch

man beachte die maus- und festplattenablage. heute schreibe ich diese zeilen schon auf dem aufgebauten schreibtisch. dem freund und 20 16mm-holzschrauben sei dank. es wird langsam, aber sicher. vielleicht streiche ich nächste woche den flur.

aber erstmal geht es am wochenende nach ostfildern, worauf ich mich sehr freue. wir treffen uns als youngsta-team und ich freue mich schon auf die vielen kreativen momente und auf die leute, die ich nicht so oft sehe. und ach, woanders sein, ist auch mal schön.

Mittwoch, 22. April 2009

Alles

Weite im Kopf
Im Herzen Welten
Die Füße auf der Erde
Will ich in die Wolken

Mein Unglück
unbeständig wie das Glück

Werfen möchte ich mich in diesen Wandel
Tanzen und reiten im Augenblick

Vogel werden
Himmel sein
Schwimmend ein Meer

Aber immer gehen wir schlafen
mit Gedanken an kommende Jahre
glauben Alles, Allesallesalles sei für immer so!

Was würde mir fehlen ohne mein Leben?

Das Leben!
Alles!
Allesallesalles!

Könnten doch Alle
sich wie Blütensamen
dem Wind anvertrauen
frei von morgen und gestern
wie Blitze in der Dunkelheit

Den Himmel in der Tasche

Antonia Keinz

Mittwoch, 15. April 2009

Mehr Männer braucht die Welt

Ihr seht es an den Bildern, ich bin immer noch im Umzugsrausch. Und seit heute bin endlich wieder online. Jetzt kann ich den Drucker aus der alten Wohnung "nach Hause" holen. Heute haben der Freund und ich ganz viel geschafft: die ersten Küchenutensilien an die Wand geschraubt (ich habe den Staubsauger gehalten), Lampe angebaut (ich habe den Lichtschalter betätigt) und das Internet rennfähig gemacht (ich habe geschwiegen, damit der Freund sich konzentrieren kann). Eine Freude. So ein Mann im halbfertigen Haus ist echt Gold wert.
Und wenn der andere Mann meines Lebens (Papa) auch noch die Bretter zu meinem alten schönen Schrank findet, ist die Wohnwelt auch okay.

schrank_pontchen-photocase-com
das ist nicht mein Schrank [leider]

Foto: pontchen / photocase.com

Merkt ihr, wie ich immer nur von Themen sprechen kann, dich mich unmittelbar betreffen? Ich versuche demnächst, den Gedankenradius weiter zu fassen. Es gibt ja noch mehr außer Möbel und die Überlegung darüber, an welcher Stelle der Haken am besten aussieht. Morgen.

Dienstag, 14. April 2009

ich brauche mehr zeit

zumindest soviel, dass ich in ruhe meine wohnung einräumen, arbeiten, lesen und die wand streichen kann. spazieren gehen nicht vergessen, weil das wetter so schön ist.
das osterwochenende in mannheim war ein bisschen anstrengend, weil wir youngsta-aktion gemacht haben, und schön, weil ich viele leute wieder getroffen habe, die ich lange nicht gesehen habe. der freund war in berlin und neese und so konnten wir erst am montag einen osterfeiertag mit frühstück und kaffee begehen.

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das frühstück im p'berg war nicht so toll, dafür der spaziergang zu dem sportplatz, wo der freund jetzt immer laufen wird, um so mehr. Dort haben wir den menschen zugeschaut, die gejoggt und gewalkt sind. wir haben nur in der sonne gesessen. ich muss meine sportmotivation noch finden.

ps: das küchenbild folgt, wenn die küche eingeräumt ist. das sollte morgen passieren. aber man weiß ja nie, welcher dübel fehlen wird.

Montag, 6. April 2009

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jippieh! ich bin umgezogen. dank den vielen helfern und einem lkw mit fahrer ging alles ganz schnell. jetzt stehe ich mit je einem bein in der alten und neuen wohnung und mit dem kopf bin ich ganz woanders. es ist aufregend. heute habe ich meine küche bereits pink gestrichen und geschirr, handtücher und klamotten ausgepackt. was man so alles hat. auf dem balkon habe ich auch schon gesessen und die frühlingssonne genossen. was soll ich sagen? ich bin in meine neue wohnung verliebt.

Freitag, 27. März 2009

ruhe

die wochen fliegen nur so vorbei. der freund wollte schon ganz viele kisten gepackt haben, es sind bis jetzt vier und - das muss man sagen - unmengen von elektroschrott, mit dem wir bereits die bsr-container gefüttert haben. ich warte darauf, in meine neue wohnung zu kommen und endlich alles ausmessen zu können. noch habe ich zweifel, ob alles so passt. am wochenende zieht der bruder in die schweiz und ich werde seine möhre von auto einem umzugswagen hinterhersteuern - mit ca. 120 km/h. wenn man schneller fährt, fängt das lenkrad an zu vibrieren. na, da freue ich mich. wirklich freue ich mich darauf, zu sehen, wie der bruder wohnen und leben wird, jetzt erstmal endgültig für die nächste zeit. am montag geht es dann schon wieder nach berlin. es kribbelt in meinen umzugsfingern und auch ich muss noch ganz viele kisten packen. nicht zu fassen, was sich in einem halben jahr ansammelt. dazu noch der kellerkram, der ja bis jetzt ganz unbeachtet war. aber heute genieße ich die ruhe vor dem wochenendsturm und werde mich - mal wieder - meinem chaosschreibtisch widmen und youngsta-sachen erledigen. endlich bin ich, nach nun einiger zeit motivationslosen dahinlebens, wieder erfreut, wenn ich etwas anpacken kann und es dann weg ist. das macht die vorfreude auf die wohnung, glaube ich. oder das gefühl, heute den ganzen tag zu hause zu sein.

blaue-strumpfhose_foto-prokop-photocase-com

foto: prokop / photocase.com

Mittwoch, 25. März 2009

vor der stadt

ich hänge den erinnerungen nach, als wir vor zwei wochen in neese waren und auf der rückfahrt wildgänse und kraniche aus dem zugfenster sahen, die in kurzen bildschnipseln ins bewusstsein kamen. der zug raste an feldern vorbei, die an den horizont stießen. daran erinnerte ich mich, als ich vor zwei wochen an der krummen lanke, am rand des grunewalds, spazieren war und wieder kraniche sah, und stockenten und mandarinenten. es gibt so viele vögel, deren namen ich nicht kenne. mein opa kann sogar vogelstimmen auseinander halten, auch wenn er die tiere nicht sieht...
dann gestern, der schneesturm mit hagel und blitz und später wieder sonne, die im eiswind schien. auf dem land müsste man sein! man könnte das wetter fühlen und würde sich nicht vor ihm verstecken. man würde in den wald gehen und sehen, wie die jahreszeiten hindurch ziehen und ihre spuren hinterlassen. man würde viel lernen, von der natur.

"ich bin in den wald gezogen, weil mir daran lag, bewusst zu leben, es nur mit den wesentlichen tatsachen des daseins zu tun zu haben. ich wollte sehen, ob ich nicht lernen könne, was es zu lernen gibt, um nicht, wenn es ans sterben ging, die entdeckung machen zu müssen, nicht gelebt zu haben."

aus "walden" von henry david thoreau

Zitat

Wir können vor lauter Angst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben schleichen

Musik


Sophie Hunger
The Danger Of Light

Brandenburgische Wörter

(1) kaupeln (2) Plins (3) wa (4) lutschen (mit langem u) (5) nich (6) luntschen (7) tikschen (8) nüscht (9) zutschen (10) rückzu (11) schlurfen (12) schnurpsen

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