Freitag, 6. April 2012

es geht auch ohne

wow, sieben wochen sind vorbei. und auf einmal ist ostern.

7 Wochen Ohne

ich habe gefastet, mehr oder weniger konsequent. dieses jahr war mein hauptvorhaben: facebook-frei. seit ich in meinem kopf schon mal situationen in facebook-kommentare verfasse, denke ich, dass es eine gute idee ist, davon mal abstand zu haben. das habe ich jetzt gemacht. das ging gut, vielleicht auch, weil ich zu hause immer noch kein internet habe und auf arbeit praktisch nie dazu komme, meine zeit sinnlos zu verbringen. es gibt einfach zuviel tun.. mein fazit nach sieben wochen: es geht auch ohne. aber praktisch ist es schon, wenn man mal schnell schreiben oder chatten kann. mein sozialer kontakt hat sich nicht drastisch reduziert, eher im gegenteil. man verpasst nichts, wenn man nicht die fotoalben seiner bekannten stalkt und sein leben mit den lebensläufen anderer vergleicht. im gegenteil. man hat viel zeit. zum schlafen, abwaschen, lesen. abmelden werde ich mich trotzdem nicht. aber ein versuch war es wert, und für die zeit war es auch gut.

Montag, 26. März 2012

zu hause, heimat. umbruch.

am wochenende war ich mal wieder zu hause. ach, was rede ich. es war ein kleiner kurzurlaub von vier tagen und hat sich mehr als gelohnt. der frühling zehrte an den bäumen, die noch nicht so richtig wollen und die sonne schien fröhlich vom himmel. zum verdruss des vaters: "einen richtigen landregen brauchen wir". alles wie immer also. der hund, der wald, die familie. es wurden alle besucht und sogar der große bruder war aus leipzig angereist. die zeit war am ende doch zu kurz. wenn ich im mai wieder da bin, will ich unbedingt ins sächsische industriemuseum nach hoyerwerda und die ausstellung "die letzte schicht" sehen. schon die bilder auf dem flyer haben mir ins herz gesprochen. fotografien, die von der stillegung einer industrielandschaft erzählen. und von menschen, die dieser umbruch schmerzhaft trifft.

Die letzte Schicht

Donnerstag, 15. März 2012

schlafen & sonne

donnerstag ist seit heute sonnentag. ein bisschen wild und verschlafen, so fing das an. verschlafen im kopf und in echt, wild dann in der weiteren organisation. ein kurzer zwischenstopp auf arbeit, aber dann ab durch den sonnenschein nach mainz. da bin ich, an einem weiteren lieblingsort:

in mainz

das awake in mainz ist ein kleiner, feiner ort, wo es fairtrade-kaffee gibt, die schönste musik und eine große portion entspannung. die sind alle relaxt hier. da schreibt es sich gleich schöner. die wilden gedanken kriegen eine struktur und das herz pocht auch ein bisschen weniger laut. wobei gegen laute herzschläge ja prinzipiell nichts zu sagen ist. aber heute, heute wird in der sonne gechillt.

Sonntag, 11. März 2012

aus dem nichts

damals waren wir noch zwei

es ist nicht so, dass es mir nicht gut geht. ich habe nur kein internet. und deshalb schreibe ich so wenig. das leben im märz ist nett zu mir und es gäbe viel zu erzählen. besuch vom hütchen mit einem gefühl wie immer. das war schön und viel zu schnell vorbei, aber nach ihr hat gleich der frühling an die tür geklopft. und der erwärmt mein herz über alle maße, wie er da ist. so aus dem nichts.

Freitag, 24. Februar 2012

völlig unterschätzt

frankfurt

diese stadt sei völlig unterschätzt, meinte eine freundin von mir. das ist sie. das hütchen ist zu besuch (juchhu!) und heute haben wir uns frankfurt vorgenommen. ins architekturmuseum haben wir es noch geschafft, aber dann sind wir nur noch durch die stadt geschlendert, haben kieze gefunden und ein paar läden. wirklich sehr schön, der besuch und die stadt. ich bin ganz begeistert. das hütchen auch, von den schiffen auf dem main, der skyline und den netten menschen. das stimmt, einen plausch halten können sie, die hessen.

Dienstag, 21. Februar 2012

beeing a bee

es gibt ja verschiedene dinge, die man tun muss, wenn man in oder um mainz wohnt. der zdf-fernsehgarten wurde schon besucht, mainz 05 steht noch auf dem programm und heute kann ich von einem weiteren erledigt-punkt berichten: fastnacht.

helaufastnachtecv foreverbeeing a bee

es gibt ja dinge, die man nicht schon immer einmal tun wollte. und fastnacht (woanders auch karneval genannt) fällt bei mir definitiv in diese kategorie. aber da die mainzer eh alle verrückt sind, bin ich dann mal mit. und was soll ich sagen: gar nicht so schlimm wie ich dachte. wir waren zu gast in stadecken-elsheim (oh ja!) und dort im speziellen beim hauseigenen karnevalsverein, dem ecv. die stimmung gut. klar, es kennen sich alle (außer wir, wir kennen nur einen). witze werden über die lokalpolitik gemacht (weshalb man nur bei jedem dritten mitlachen kann). betrunken ist auch niemand, zumindest in dem zeitfenster, in dem ich da bin. sicher, man kann seine abende noch lustiger verbringen. man kann aber einfach mal einen auf biene machen, den freunden einen gefallen tun und sozialstudien betreiben. das leben überrascht einen doch immer wieder selbst. helau!

Samstag, 18. Februar 2012

coming home

nach gestern, einem tag, an dem ich mir den handwerker-orden redlich verdient hätte, fühle ich mich endlich halbwegs wohl in meiner wohnung. nach und nach bekomme ich besuch, was schön ist. ich glaube, erst freunde machen deine wohnung zu einem zuhause. die familie, berlin und brandenburger landschaften hängen auch an der wand, neben spiegeln, fotos von ganz früher und the good old ones.
aus meinem fenster sehe ich einen berg. und links vom berg kommt morgens immer die dämmerung heran, das mag ich. auch den regen, der auf die schrägen dachfenster prasselt. und dass ich das stövchen wieder auf dem tisch stehen habe, das ist mit das schönste am neuen zuhause.

cosy home

Sonntag, 12. Februar 2012

wintervergnügen

der winter macht spaß! zumindest den darmstädtern. und mir auch:

eishockey auf'm woog

wenn das so aussieht, ist das ja auch kein wunder. heute wurden nach einer ganz kurzen home-office-runde die schlittschuhe eingepackt, dazu warmer tee & kaffee, kuchen, die sonne war schon da. der woog war freigegeben und so tummelte sich alles auf dem eis. es war so schön! gut gelaunte menschen überall, kinderlachen und ernsthafte versuche, sich auf den beinen zu halten. wir haben familien beobachtet, die kinder-weit-werfen-rutschen gespielt haben, eisprinzessinnen und sogar drei freunde, die sich zwei paar schlittschuhe geteilt haben. geht alles. ich könnte stundenlang da sitzen und die menschen beobachten.

blue skyeis frei!hot tea & friendkaffee & kuchen

Zitat

Wir können vor lauter Angst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben schleichen

Musik


Sophie Hunger
The Danger Of Light

Brandenburgische Wörter

(1) kaupeln (2) Plins (3) wa (4) lutschen (mit langem u) (5) nich (6) luntschen (7) tikschen (8) nüscht (9) zutschen (10) rückzu (11) schlurfen (12) schnurpsen

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