Mittwoch, 8. Februar 2012

Aufbruch

Jeder Urlaub ist Einübung zum Aufbruch gegen die
allzu große Sesshaftigkeit dieser Welt.

Friedrich Dietz

Montag, 6. Februar 2012

schlittern

ich schlittere übers eis und durchs leben. erstes musste ich heute zwischenschieben, damit mir nicht völlig der kopf platzt. und so bin ich nach frühem feierabend schnell zum see gefahren um das eis zu testen und eine gute figur in meinem michelin-männchen-aufzug zu machen. zu schön! das eis ist durchsichtig gefroren und man kann bis zum grund gucken. leider habe ich auf die schnelle nicht meine schlittschuhe im chaos-keller gefunden, aber jetzt sind sie da und freitag werde ich richtig schlittschuhlaufen. auf dem erlensee, der bei mir um die ecke ist:

Erlensee

ich nehme mir vor, jeden tag eine halbe stunde rauszugehen, da die arbeit bedrohliche ausmaße annimmt. mein chef hat ein kind bekommen (sweet!) und meine kollegin und ich haben dafür seine arbeit (bittersweet). was muss, das muss, aber ich freue mich doch, wenn er in zwei wochen wieder da ist. dann ist auch der reisewinter vorbei. nach meinem wochenende in thüringen geht es am mittwoch zu einem dreh nach bayreuth. und dann atmen wir alle mal ganz tief durch. es riecht nach eis!

Freitag, 27. Januar 2012

wenn ich könnte ...

... würde ich jetzt nach berlin fahren, ein bisschen shoppen gehen und einen stück rharbarber-baiser-torte in einem meiner lieblingsläden essen.

with mum on tour

Mittwoch, 25. Januar 2012

irgendwie

das sollte doch anders werden. die zeit und die wochenenden zu hause. aber der januar rauscht schon wieder an mir vorbei. das ist nicht schlimm, ich bin gerne auf reisen. aber ich kann es auch kaum erwarten, die letzten kisten ordentlich in der neuen wohnung zu verstauen, klamotten auszusortieren und die regale anzuschrauben. ich fühle mich schon ein bisschen zuhause in b. das beste ist: ich fahre nur fünf minuten mit dem auto zur arbeit - macht potentiell anderthalb stunden mehr schlaf am tag. yes! so weit, so gut. ein bisschen fühle ich noch die weihnachtsentspannung und denke daran, wenn es im alltag ein bisschen viel wird.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Mir war so

Ich habe es gewusst: Sobald ich wieder arbeite, stürzt das Leben auf mich ein. Und das tat es. Die erste Januar-Woche war noch ganz ruhig, aber dann auf einmal, wieder hier. Ich bin umgezogen und wohne jetzt eher ländlich. Was soll ich sagen? Alles ist etwas gut. Von meinem Sofa aus sehe ich jetzt den Sternenhimmel. Außerdem fahre ich fünf Minuten zur Arbeit, was es mir ermöglicht eine Stunde länger pro Tag zu schlafen. Oh, yeah! Ich wollte ja alles etwas entschleunigen, aber das klappt noch nicht ganz. Morgen geht es nach Friedensau zum Youngsta-Redaktionstreffen und am Mittwoch schon zum Willow Creek-Kongress nach Stuttgart. Das wird intensiv, aber sicher gut. Bis dahin hängen hier noch die Wolken vom Himmel und kratzen am Horizont. Macht auch nichts, schließlich ist Januar.

Freitag, 6. Januar 2012

enjoy the weekend!

das jahr beginnt mit einem ende. nach nur einem tag habe ich meine ganze wohnung (oder zumindest das, was davon noch in berlin ist) in kisten gepackt, regale abgeschraubt und löcher verspachtelt. das war er, der aufenthalt in meiner kleinen traumwohnung. manoo hat mir heute geholfen, alles alte aus dem keller wegzubringen (danke!). irgendwie ist es schön, dinge zu entsorgen, von denen man weiß, dass sie kein mensch mehr braucht. dann wird alles ein bisschen leichter. der abschied ist nicht so schwer, im moment. aber ich hatte ja auch einen kurzen moment mentale vorbereitungszeit ...

an diesem wochenende stehen auch noch zwei partys auf dem programm: eine kleines käse-fondue mit freunden und eine große 30er-party (jetzt geht es los mit dem ernst des lebens. zumindest bei meinen freunden!). ich wünsche euch: zuckersüße tage, ein gefühl für das neue jahr, lust, das erste wochenende zu zelebrieren, einen kuss zwischen tür und angel und ein dickes stück torte. enjoy the weekend!

Zitrone küsst Minze

Mittwoch, 4. Januar 2012

im neuen Jahr

Im neuen Jahr
grüße ich
meine nahen und
die fernen Freunde
grüße die
geliebten Toten
grüße alle
Einsamen
grüße die Künstler
die mit
Worten Bildern Tönen
mich beglücken
grüße die
verschollenen Engel
grüße mich selber
mit dem Zuruf
Mut

Rose Ausländer

Montag, 2. Januar 2012

immer schön langsam

wir lassen das neue jahr beginnen: ganz entspannt und mit ausreichend gelassenheit. zwar steht der umzug jetzt definitiv an, aber ich habe noch ein paar tage schonfrist auf dem land. ich gehe mit dem hund raus, gucke aus dem fenster und ja, muss ein paar youngsta-dinge erledigen. aber so zu hause fühlt sich das fast nie wie arbeit an. neben mir der dampfende tee, der die letzten mulmigen gefühle zerstreut, ob wohl alles gut wird am wochenende und überhaupt (immer diese fragen!). so ein ortswechsel über mehrere kilometer ist doch eine logistische herausfoderung. aber gut, das ist das leben ja auch.

Zitat

Wir können vor lauter Angst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben schleichen

Musik


Sophie Hunger
The Danger Of Light

Brandenburgische Wörter

(1) kaupeln (2) Plins (3) wa (4) lutschen (mit langem u) (5) nich (6) luntschen (7) tikschen (8) nüscht (9) zutschen (10) rückzu (11) schlurfen (12) schnurpsen

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