Donnerstag, 29. Dezember 2011

Zwischen den Jahren

Es ist meine liebste Zeit, so zwischen den Jahren. Das wohlige Weihnachtsgefühl ist noch spürbar, und die Frische des neuen Jahres. Die Leichtigkeit der Tage, die Pläne und alles Unverwirklichte. Es ist auch nicht schlimm.

Das neue Jahr steht an und ich liebe die Leere und Weite, die es einem anbietet. Es ist doch alles möglich, oder? Im Großen und im Kleinen.

Gerade jetzt weiß ich wieder, was mir wichtig ist. Ich bin in Berlin und sehe lang vermisste Freunde. Genieße ihr Lachen, ihre Geschichten, die Alltäglichkeiten und höre von den wichtigen Ereignissen. Manchmal gibt es Trauriges, meistens aber nicht. Und wenn jemand zufrieden ist, ist es das Schönste. Ich fühle die Stadt und endlich wieder richtigen Wind (wie mir der fehlt!), freue mich über alles Neue, was ich in diesem Jahr gelernt habe und all die schönen Begegnungen.

Die nächsten drei Tage bleibe ich noch in town und habe gleichzeitig Zuhause- und Reisegefühl. Es fühlt sich so an wie zwischen den Jahren.

Home sweet home

Samstag, 10. Dezember 2011

Leipzig

leipzig

Leipzig, das ist auch sehr schön im Advent. Die alten Häuser neben viereckigen Klötzern, überall Lichter und ganz viel Zeit dazwischen. Als ich gestern auf den Bruder wartete, bin ich ganz entspannt durch die Stadt gebummelt, habe den besten Kakao (zartbitter!) seit langem imRiquet getrunken und die letzten Weihnachtsgeschenke besorgt. Eigentlich gibt es - wie immer - viel zu tun - Umzug vorbereiten, die letzten Texte fürs Februarheft schreiben, Fotos sortieren -, aber so ein Kurzurlaub wirkt Wunder. Ich freue mich über den Bruder und dass wir ein ganzes Wochenende für uns haben. Heute geht es noch auf einen Kunstweihnachtsmarkt, zum Araber (Essen!) und in die Schwimmhalle & Sauna. Nicht spektakulär, aber ganz toll.

Sonntag, 4. Dezember 2011

i like

  • update-postkarten
  • lange nächte
  • ausschlafen
  • weihnachtsmärkte
  • adventskalender
  • ausblick auf urlaub
  • skype-dates
  • menschen kennenlernen
  • den dezember!

Montag, 28. November 2011

decision-making

das thermometer fällt unter null und ich habe den ersten advent standesgemäß verbracht: mittagessen mit oma & opa, nachmittagsspaziergang über brandenburgische felder mit hund in begleitung des vaters und danach ein ausflug auf den weihnachtsmarkt in meißen! unbedingt hinfahren, wer zufällig in sachsen ist. jetzt bin ich auch glückliche besitzerin eines herrnhuter sternes in weiß (danke, vati!). dazu wurden entscheidungen fürs neue jahr getroffen und ja, es geht mir jetzt ein bisschen besser. heute ist mir heute noch gar nicht nach montag, aber das macht ja nichts. die realität ist ganz sie selbst.

Samstag, 26. November 2011

heimreise

morgen ganz früh geht's für zwei kurze halbe tage nach hause. mittagessen mit oma, zuhause sein, winterreifen wechseln, date with mom, zurück. ich freue mich wie verrückt!

Freitag, 25. November 2011

herbst, jetzt auch in echt

die tage werden stürmischer und kälter. der herbst ist jetzt wirklich da, mit nebel, eisblumen und einer gehörigen portion endjahresstimmung. ich mag, dass die lichter angehen, mainz ist geschmückt. ich mag die eisige kälte und dass man abends fast allein am rhein spazieren kann. es stehen auch entscheidungen ins haus: umziehen? ja, nein? wohin? dorf oder mainz? fahrrad oder auto? und gibt es überall menschen, mit denen ich gut auskommen und die mich nehmen, wie ich bin? ich hoffe, dass das dazwischen bald vorbei ist. aber vielleicht ist das auch eine krankheit unserer generation. das kann ich nicht so genau sagen. aber ich denke darüber nach. und wo ich bald wohnen werde, davon erzähle ich auch.

Samstag, 12. November 2011

ein tag als geschenk

kaffee im herbst

dieser tag wurde mir heute geschenkt. es schien noch einmal superschön die herbstsonne und weil das geplante plätzchenbacken mit meinen kollegen ausfiel, habe ich spontan einen freund angerufen, der zeit hatte, mittag zu essen und eine runde durch darmstadt zu laufen. im martinsviertel gibt es viele schöne eckhäuser, kleine lädchen und kleine straßen zum spazieren. später zu hause habe ich eine runde kanelbullar gebacken (und natürlich ein paar gleich verspeist) und dann noch einen schönen film gesehen mit menschen, die fünf minuten fußweg von mir wohnen, und eine lustige wg-haben, wo gerade drei menschen + freunde und fünf katzenbabys ("süß!") wohnen. es war also ein gemütlicher abend und ich freue mich aufs wochenende. happy sabbath!

Donnerstag, 10. November 2011

Ich frage mich, ...

... ob Sehnsucht von süchtig kommt. Irgendwann muss das doch mal aufhören, dieses ständige Zwischendurchheimweh. Jetzt gerade, wo der Herbst schon nach Winterkälte riecht und mich an Brandenburg denken lässt, ist es mittelmäßig schlimm. Geht auch vorbei, mit einem Wannenbad, ein bisschen Ruhe und einer Tasse Kakao. Aber schön ist anders.

Zitat

Wir können vor lauter Angst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben schleichen

Musik


Sophie Hunger
The Danger Of Light

Brandenburgische Wörter

(1) kaupeln (2) Plins (3) wa (4) lutschen (mit langem u) (5) nich (6) luntschen (7) tikschen (8) nüscht (9) zutschen (10) rückzu (11) schlurfen (12) schnurpsen

Suche

 

Profil
Abmelden
Weblog abonnieren